Selbstständig machen ohne Eigenkapital

Wenn du ein Unternehmen gründen möchtest, verfügst du idealerweise über zwei Dinge: eine tragfähige Geschäftsidee und ausreichend Eigenkapital. Gerade in der Anlaufphase deines Start-ups gilt es vieles zu finanzieren. Doch nicht jeder Existenzgründer hat dafür ausreichend Geld beiseite gelegt. Willst du dich dennoch selbständig machen, ohne Eigenkapital in der Tasche zu haben, stehst du vor großen Herausforderungen. Denn in der Regel ist dein Startkapital der Schlüssel zu deiner Gründungsfinanzierung. Ohne eigenes Geld oder Sicherheiten ist es schwierig, Banken zu überzeugen und einen Kredit zu erhalten. Bei LEXROCKET lernst du die unterschiedlichen Möglichkeiten kennen, dein eigenes Unternehmen auch ohne Eigenkapital zu gründen. Erfahre, was du als Gründer tun kannst, um deinen Kapitalbedarf z. B. durch gezielte Einsparungen zu decken und wie dich Staat und Förderbanken unterstützen können. Es gibt immer Lösungsansätze – mach dich schlau!

Firma gründen: Ohne Kapital Geldquellen finden

Wenn du gerade mit deinem Studium fertig geworden bist, konntest du wahrscheinlich noch kein Geld ansparen, um den Traum der Selbstständigkeit in deinem Wunschberuf zu realisieren. Bevor du dich entmutigen lässt, solltest du deinen Geldbedarf aber erst einmal ermitteln. Anschließend ist der Frage nachzugehen, womit man sich selbstständig machen kann ohne Eigenkapital. Denke in diesem Zusammenhang beispielsweise an Sach- und Finanzmittel: Möglicherweise hast du noch ein Sparbuch, einen Versicherungsvertrag oder Wertgegenstände wie einen Pkw, beides zählt als Eigenkapital.

Auf dieser Grundlage hättest du es zumindest ein wenig leichter, an Fremdkapital wie Darlehen oder Kredite zu kommen. Doch selbst ohne einen Cent Startkapital kann deine Gründung gelingen, sofern du dich gut vorbereitest und einen durchdachten Business- sowie Finanzplan ausarbeitest. Wenn du ohne Eigenkapital gründen möchtest, solltest du als erstes überlegen, wie du Geld sparen kannst. Entscheide dich beispielsweise für eine Rechtsform, die keine oder nur niedrige Gründungskosten verursacht. Schließlich musst du nicht gleich eine GmbH gründen. Ohne Startkapital ist es günstiger, z. B. eine GbR oder OHG zu gründen. Denn hierfür ist kein Stammkapital notwendig. Möglicherweise macht es dein Geschäftsmodell nicht erforderlich, gleich zu Beginn teure Geschäftsräume zu mieten. Nutze doch erst einmal dein Homeoffice bzw. überlege dir, dich zunächst nebenberuflich selbstständig zu machen. So bleibt dir dein Gehalt, du senkst dein finanzielles Risiko und kannst bequem dein Geschäft gründen – selbst ohne Eigenkapital. Danach kannst du schrittweise genügend Geld beiseitelegen, um ausreichend Eigenkapital aufzubauen. Deiner Selbstständigkeit im Vollerwerb steht dann nichts mehr im Weg.

Hilfe vom Bund und der Europäischen Union

Jungunternehmer bzw. Existenzgründer liegen der Politik am Herzen, denn sie bereichern den Wirtschaftsstandort Deutschland. Als engagiertes Gründerland, das Gründungswillige in vielerlei Hinsicht unterstützt, wird es vielleicht auch dich fördern - selbst wenn eine Existenzgründung ohne Eigenkapital vorliegt. Die staatlichen bzw. europäischen Fördermöglichkeiten  sind stets an spezielle Voraussetzungen gebunden. Es ist deshalb wichtig, alle Optionen zu prüfen und diejenigen zu wählen, die am besten zu deiner Gründungssituation passen.

  • KfW-Gründerkredite: Wenn du eine erfolgversprechende Geschäftsidee hast, hilft dir der Bund bzw. die Förderbank für Wiederaufbau (KfW) mit unterschiedlichen Kreditmodellen. Für die Beantragung brauchst du in jedem Fall einen aussagekräftigen Businessplan und eine Prognose zur Rentabilität deines Produkts. Die KfW bietet zur Existenzgründung ohne Eigenkapital drei verschiedene Kreditarten an, von denen vor allem der ERP-Gründerkredit „StartGeld“ mit einem Kapitalbedarf von bis zu 100.000 Euro für Gründer wie dich interessant sein dürfte. Hierfür musst du nicht zwangsläufig Eigenkapital nachweisen. Er hat eine Laufzeit von fünf oder zehn Jahren, mit tilgungsfreier Zeit sowie einem festgeschriebenen Zinssatz über die ganze Laufzeit. Voraussetzung dafür ist es, dass du über kaufmännische und berufsspezifische Qualifikationen verfügst. Wichtig: Der Gründerkredit „StartGeld“ muss unbedingt vor Gründung über deine Hausbank beantragt werden.
  • ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit: Dieser Kredit für Existenzgründer ohne Eigenkapital unterstützt Vorhaben, die neu oder längstenfalls zwei Jahre am Markt sind. Bist du also ein technologieaffiner Gründer wirst du damit vom ersten Tag an bei deinem Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben finanziert. Der Kredit muss vor Beginn deines Tätigkeit beantragt werden. Der Antrag läuft über die KfW-Bankengruppe und muss ebenfalls über deine Hausbank gestellt werden. Zusätzlich zum Kredit, dessen Höchstbetrag 25 Mio Euro sind (auszahlbar in je 25.000 Euro pro Vorhaben), kannst du als Gründer noch einen Zuschuss erhalten. Seine Höhe ist abhängig vom Kreditbetrag.
  • Förderprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP): Dabei werden ebenso nicht-technische Innovationen gefördert. Wenn du also Handwerker, Freiberufler oder Selbstständiger mit alternativem Tätigkeitsprofil bist, kannst du dich hier für Zuschüsse bewerben, die du nicht mehr zurückzahlen musst. Wesentlich für einen positiven Bescheid ist es, dass deine marktorientierten Ideen dich als neuartigen Dienstleister beschreiben, der innovative Prozesse entwickelt. Das können auch neue Marketingkonzepte sein. Der Höchstbetrag des Zuschusses hängt von der jeweiligen Projektform ab und ist deshalb unterschiedlich hoch. Antragstellung erfolgt zu festgelegten Zeitfenstern beim Bundesministerium für Wirtschaft (BmWi).
Info

Passende Förderung finden

Mit dem LEXROCKET Fördermittel-Finder kannst du schnell und einfach auf die Suche nach dem passenden Fördermittel für dich gehen. Du musst dazu lediglich ein paar Fragen beantworten und erhältst am Ende eine Übersicht aller für dich in Frage kommender Förderungsprogramme.

Ersetzt Eigenkapital: Das Beteiligungskapital für Gründer

Wenn du ein Unternehmen ohne Kapital gründen möchtest, kannst du im Gegensatz zu etablierten Firmen deine Erfolgschancen noch nicht sicher beurteilen. Am Anfang gibt es zwar deine Geschäftsidee sowie eine Prognose. Beim Businessplan erstellen  hast du darauf geachtet, jene relevanten Daten sorgfältig darzustellen, trotzdem kann es dir passieren, dass herkömmliche Banken eine Kreditvergabe mit Hinweis auf das Risiko ablehnen. Vor allem dann, wenn du selbstständig machst, ohne dass du Eigenkapital oder Sicherheiten nachweisen kannst.

Hier können dir Beteiligungsgesellschaften der Bundesländer oder private Geldgeber helfen. Sie gewähren dir Kapital, ohne auf bankübliche Sicherheiten zu bestehen. Beteiligungskapital greift dir für bestimmte Zeit unter die Arme und gilt offiziell als Eigenkapital, so dass du, falls nötig, weitere Bankkredite aufnehmen kannst. Gefördert wird quer durch alle Branchen, so können Gründer wie du, geplante Investitionen für z. B. Geräte, Maschinen oder Immobilien starten. Beteiligungsgesellschaften gibt es viele. In Deutschland sind es circa 250. Von folgenden hast du möglicherweise schon gehört:

Mittelständische Beteiligungsgesellschaften

Es gibt sie in jedem deutschen Bundesland. Sie wurden als Selbsthilfeinstitutionen der Wirtschaft gegründet. Sie investieren Beteiligungssummen ab 100.000 Euro in Form von stillen Beteiligungen. Darüber hinaus bieten sie Sonderprogramme für Gründer wie dich, mit günstigen Konditionen bereits ab 20.000 Euro. Das Gute daran ist, dass Beteiligungsgesellschaften keine Teilhabe am Zuwachs deines Unternehmenswertes fordern. Am Ende ist nur die Beteiligungssumme zum sogenannten „Nominalwert“ fällig, das ist die Summe, mit der die Gesellschaft sich an deiner Selbstständigkeit beteiligt hat. Zu dieser Art von Förderung gehört der „Mikromezzaninfonds“.  Er wird aus Mitteln des ERP-Sondervermögens (European Recovery Programm) und des Europäischen Sozialfonds (EWSF) finanziert. Verwaltet wird dieser Fonds von Förderbanken der Bundesländer. Mithilfe des Mezzaninkapitals wird dein Start-up gefördert, so kannst du gründen, ohne eigenes Kapital nachzuweisen.

Wenn du dich als Existenzgründer ohne Eigenkapital selbstständig machen möchtest, bieten sich dir folgende Vorteile:

  • Du brauchst hierfür keine Sicherheiten.
  • Du generierst auf diesem Weg Eigenkapital.
  • Das eröffnet dir einen neuen Kreditspielraum.
  • Es verbessert sogar die Konditionen von laufenden Krediten.
  • Dein Bankenrating wird optimiert.
  • Du musst keine Geschäftsanteile abgeben.

Der Mikromezzaninfonds stellt stille Beteiligungen in Höhe von bis zu 50.000 Euro zur Verfügung. Für bestimmte Gründerbranchen sind auch bis zu 150.000 Euro möglich. Eine solche Beteiligung wird in der Bilanz des Gründers als Eigenkapital geführt. So verbessert sich dein Rating mit Blick auf deine Kreditwürdigkeit bei Banken.

Private Beteiligungsgesellschaften

Viele der Beteiligungsgesellschaften sind private Gesellschaften, die im Gegenzug eine angemessene Rendite erwarten. Nach durchschnittlich vier bis sieben Jahren trennen sie sich vom Unternehmen, das kann durch einen Verkauf initiiert werden oder durch einen Börsengang. Private Gesellschaften dieser Art investieren in der Regel eine Summe von einer Million Euro. Brauchst du als Gründer also größere Summen, kannst du dich beim Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK e.V.) informieren. Dort wird dir mitgeteilt, welche Gesellschaft für dein Projektgeeignet ist, wenn du dich ohne Eigenkapital selbstständig machst.

Venture-Capital-Gesellschaften

Viele Gründer stellen sich Frage, wie man sich selbstständig machen kann, ohne Eigenkapital zu besitzen. Wie gut, dass es Venture-Capital-Gesellschaften gibt. Selbst wenn dein Gründungsmodell eher risikoreicher Natur ist, aber dennoch überdurchschnittlich hohe Erfolgschancen vermuten lässt, kommt für dich diese Förderung durch VC-Gesellschaften unter Umständen infrage. Dahinter stehen Banken, Industrieunternehmen oder private Financiers, sie alle verfügen über eine hohe Finanzkraft. Zudem sind sie für Gründer eine kompetente Anlaufstelle in allen Unternehmensfragen und Entscheidungen. VC-Gesellschaften übernehmen Beteiligungen ab 500.000 Euro.

Business-Angels

Wenn du dein Unternehmen, ohne eigenes Geld gründen möchtest, sind sogenannte „Business-Angels“ eine interessante Adresse. Bei ihnen handelt es sich um erfahrene sowie finanzstarke Unternehmer, die Gründern wie dir nicht nur Geld, sondern auch Beratung zukommen lassen. Profitierst du vom Knowhow eines Business-Angels bist also nie alleine bei schwierigen Entscheidungen rund um deinen Betrieb. Sie stellen dir zudem ihr Netzwerk zu anderen Unternehmern zur Verfügung und beraten dich, wenn es um dein Produkt geht oder du Fragen zum Marketing hast. Und das alles, ohne am operativen Geschäft teilzunehmen. Business-Angels bleiben dir für circa vier bis sechs Jahre erhalten, dann verlassen sie dich wieder. Sie bieten in der Regel Beteiligungen von 25.000 Euro bis zu 1,5 Millionen Euro an.

Bürgschaftsbanken und ihre Fördermöglichkeiten

Die Vergabe von Krediten durch Sparkassen und Banken ist meistens an Sicherheiten geknüpft, die du als Gründer nachweisen musst. Willst du stattdessen eine Firma ohne Eigenkapital gründen, dann können Bürgschaftsbanken der Bundesländer dir mit einer Bürgschaft helfen. Vorausgesetzt, du konntest sie vorher mit einer erfolgsversprechenden Geschäftsidee überzeugen. Bürgschaftsbanken sind seit Jahrzehnten als kompetente Wirtschaftsförderer in allen Bundesländern aktiv. Sie übernehmen für Banken und Sparkassen Ausfallbürgschaften für Gründer, die sich ohne Eigenkapital selbstständig machen und stellen mithilfe von Tochtergesellschaften Gründern Startkapital zur Verfügung. Bürgschaftsbankensind also unabhängige Partner für alle, die ein Geschäft gründen, ohne Eigenkapital zu besitzen. Verschaffe dir einen Überblick mithilfe des Finanzierungsportals des Verbandes Deutscher Bürgschaftsbanken. Über deren Plattform können Gründer, Freiberufler und Unternehmer innerhalb von Minuten Finanzierungsanfragen stellen. Die Bürgschaft kann alternativ über eine Geschäftsbank beantragt werden. Wenn dein Finanzierungsbedarf nicht allzu groß ist, kannst du dich auch direkt an die Bürgschaftsbank deines Bundeslandes wenden.

Ohne Eigenkapital Franchisepartner werden?

Beim Franchise gründen kannst du als angehender Unternehmer ein bereits eingeführtes Geschäftsmodell per Vertrag übernehmen und dich damit selbstständig machen. Dafür zahlst du im Regelfall dem Franchise-Geber eine Startgebühr, die je nach Konzept zwischen 5000 Euro und 25.000 Euro liegt. Dazu kommt eine monatliche Gebühr zwischen 1 und 15 Prozent des monatlichen Nettoumsatzes. Im Gegenzug erhältst du die Erlaubnis bzw. das Nutzungsrecht, jener Geschäftsidee am Markt nachzugehen. Von Vorteil ist, dass du als Newcomer und Franchise-Nehmer bei Banken leichter Kredit erhältst, weil das Franchise-Modell häufig bekannt ist und dessen Risiken besser einschätzbar sind. Um Franchise-Gründern den Schritt in die Selbstständigkeit zu erleichtern, gibt es Franchise-Konzepte, die sich zur Existenzgründung ohne Eigenkapital oder mit nur geringem Kapitalbedarf eignen. Lass dich in diesem Fall gut beraten und achte darauf, dass der Franchise-Geber Mitglied im Deutschen Franchise-Verband ist. Das ist stets ein Hinweis auf Seriosität.

Selbstständig machen ohne Eigenkapital: Alternative Kapitalbeschaffung

Eigenkapital bildet für dich als Gründer stets eine gesunde Basis, um deine Innovationen oder Geschäftsmodelle auf den Markt zu bringen. Hast du kein Startkapital und wirst du von Banken abgelehnt, weil sie deine Gründungsidee als zu risikoreich einschätzen, musst du dir einen Kredit für Existenzgründer ohne Eigenkapital anderenorts sichern. Es gibt tatsächlich einige Möglichkeiten, die du für dich nutzen kannst. Im Folgenden eine Übersicht:

Crowdfunding – Wenn viele ein wenig geben

Die Finanzierung einer Existenzgründung ist nie einfach. Ohne Eigenkapital wächst die Herausforderung immens. Immer häufiger nutzen Gründer und Jungunternehmer das sogenannte „Crowdfunding“, um Geldgeber für ihr Geschäftsmodell zu finden. Auf Crowdfunding-Plattformen im Internet kannst du deine Geschäftsidee präsentieren und um finanzielle Unterstützung der „Crowd“ werben. Potenzielle Investoren – das können Privatleute, Investoren oder Unternehmer sein – wählen Projekte bzw. Gründungsvorhaben aus, die sie für aussichtsreich halten und stellen eine bestimmte Summe bereit. Die Höhe des Betrags kannst du nicht beeinflussen. Wenn die gewünschte Summe zusammenkommt, wird sie an dich ausgezahlt. Wenn nicht, geht das Geld wieder zurück an die Spender. Im Erfolgsfall zahlst du je nach Crowdfunding-Variante eine Gebühr, ein ideelles Dankeschön oder ein Produkt.

Crowdinvesting – ein seriöses Finanzierungsinstrument

Hast du dich für das Crowdinvesting entschieden, dann beteiligst du interessierte Kapitalgeber – die Crowd - am Erfolg deines Unternehmens. In der Regel geht es hier um stille Beteiligungen, Genussrechte oder um partiarische Nachrangdarlehen. Die Geldgeber erwarten vertragsgemäß einen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg deines Start-ups. Sicherheiten von dir sind nicht erforderlich. Wenn du dir unsicher bist, wende dich an die Industrie- und Handelskammer (IHK), dort finden Gründer Hilfe.

Crowdlending – die Alternative zum Bankkredit

Eine Variante der Schwarmfinanzierung, das Crowdlending, gewährt Darlehen an Selbstständige und Privatpersonen. Konkret: Sogenannte „Crowdlender“ vermitteln Darlehen zwischen Kreditnehmern und privaten Kreditgebern. Das Lendig-based-Crowdfunding ist eine Alternative zu einem Bankkredit, vor allem für diejenigen, die bei der Bankabgelehnt wurden. Die Crowd erwartet die Rückzahlung des Darlehens plus Zinsen. Bei Privatkrediten sind meist keine Sicherheiten erforderlich. Bei Unternehmenskrediten muss du als Unternehmer eine private Bürgschaft über die Kreditsumme stellen (selbstschuldnerische Bürgschaft). So lauten die Regeln zum Selbstständigmachen ohne Eigenkapital.

Bootstrapping

Beim Bootstrapping handelt es sich um eine Finanzierungsmethode, die gänzlich ohne Fremdkapital auskommen möchte und auch sonst äußerst sparsam unterwegs ist. Deshalb passt sie vor allem zu Start-ups, deren Geschäftsmodell sich mit geringem Aufwand umsetzen lässt. Diese Strategieverzichtet auf alle nicht unbedingt nötigen Kosten und Investitionen. Das Unternehmen wird zuerst im kleinen Maßstab gegründet. Auf diese Weise sollen in kurzer Zeit Gewinne erzielt werden, die deinen Lebensunterhalt ermöglichen und dir Zeit schenken, deine Firma weiter auszubauen. So wächst der Betrieb zwar langsam, aber hast du die ersten Jahre überstanden, überzeugst du Banken oder Investoren für weitere Investitionen wesentlich leichter. Ein interessanter Ansatz!

Freunde und Familie

Hast du kein Eigenkapital, kannst du dir vielleicht Geld im Freundeskreis oder innerhalb deiner Familie leihen. Wenn du deine Geschäftsidee in einem professionellen Businessplan erklärst und vorlegst, wirst du Vertrauen aufbauen können und vielleicht sogar stille Teilhaber oder weitere Gesellschafter beteiligen.  

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